Tag: Lehrausbildung

Bürostuhl parkett

Bürostuhl auf Böden – wie Sie Parkett & Co. schützen

Der richtige Holzboden gibt Ihrem Zuhause erst dieses gemütliche Wohn-Flair und ist oft ein wahrer Blickfang. Doch so schön Parkett und Laminat sind, so anfällig sind sie auch für Kratzer – besonders im Arbeitszimmer durch Bürodrehstühle. Wie schützt man daher am Besten seinen Boden? Es gibt ein paar Tipps & Tricks, damit Parkett und Laminat trotz Bürostuhl besonders lange so gut wie neu bleiben.


Greifen Sie zu den richtigen Stuhlrollen – Ihrem Boden zuliebe!

Haben Sie schon einmal über die Rollen Ihres Bürostuhls nachgedacht? Werksseitig liefern die Hersteller automatisch Rollen aus Kunststoff (Weichbodenrollen). Mit diesen Rollen laufen Bürostühle zwar ideal auf Teppichen und weichen Untergründen, wer jedoch im Homeoffice auf Parkett oder Laminat setzt, sollte auf andere Rollen umsteigen. Eine Hartbodenrolle sorgt durch ihre Beschaffenheit für deutlich weniger Kratzer im Boden. Die Rolle setzt sich aus Kernelement und Lauffläche zusammen. Charakteristisch ist, dass man die weiche Lauffläche mit dem Fingernagel leichter eindrücken kann als bei den Standardrollen. Der Vorteil? Brösel, kleine Steine und anderer Schmutz können weniger schnell in den Untergrund gedrückt werden. Die Weichbodenrollen hingegen geben durch das harte Material nicht so schnell nach und verursachen eher Kratzer, indem sie den Schmutz in den Boden pressen – beim Vor- und Zurückrollen mit dem Sessel entstehen dadurch Beschädigungen.

So unterscheidet man Hartbodenrollen und Weichbodenrollen

Ganz klar, beim Kauf eines Bürostuhls sind naturgemäß andere Eigenschaften wie Sitzpolster, Ergonomie, Farbe usw. viel entscheidender als die Fußrollen. Doch wer seinen Boden optimal schützen will, für den haben wir die wichtigsten Eigenschaften der Rollenarten kurz zusammengefasst:

Hartbodenrollen für den Bürostuhl auf Parkett & Co.

  • Geeignet für: Parkett, Laminat, Fliesen usw.
  • Beschaffenheit der Rollen: zweifärbig, weiche Rollen, mit Nagel leicht einzudrücken
  • Wirkung auf Parkett/Laminat: bodenschonend, leises Abrollen

Hartbodenrollen sind nicht im Lieferumfang der Hersteller von Bürostühlen. Die Rollen können Sie ganz einfach im Fachhandel oder online kaufen. Die Demontage der alten Rollen ist ganz einfach, im Internet finden Sie zahlreiche Anleitungen.

Weichbodenrollen für den Bürostuhl auf Teppich und weichen Böden

  • Geeignet für: Teppich, weiche Böden
  • Beschaffenheit der Rollen: einfärbiges, hartes Kunststoffmaterial
  • Weichbodenrollen auf Parkett/Laminat: schädigen den Boden, geräuschvolles Abrollen

Die Weichbodenrollen werden in der Regel werksseitig von Bürostuhlhersteller geliefert und sind daher standardmäßig im Lieferumfang enthalten. Weichbodenrollen haben eine schwarze, harte Ummantelung. Sie geben bei Druck nicht nach. Dadurch passiert es leichter, dass Schmutz (z.B. kleinere Steine) in den Boden gedrückt werden und Kratzer verursachen, sobald man mit den Rollen über den Schmutz fährt.


Knirschen adé: Bodenschutzmatte

Wer auf Nummer sichergehen will, setzt auf eine Auflage: Mit einer transparenten Bodenschutzmatte gehören lästige Knirschgeräusche durch einen verschmutzten Boden der Vergangenheit an. Die Matte dämpft die unangenehmen Geräusche, da Unebenheiten im Boden ausgeglichen werden. Auch das Rollgeräusch reduziert sich deutlich. Doch der größte Vorteil: Weder die Rollen noch möglicher Schmutz verunreinigen den Boden. Durch ihr festes Material von 2 mm, ist das Kunststoffmaterial schwer, wodurch sich Staub und Schmutz seltener ansammeln. Trotzdem gelangt naturgemäß mit der Zeit etwas Staub und vielleicht auch Krümel unter die Matte. Wer darauf achtet, unter der Auflage immer wieder zu reinigen garantiert eine lange Lebensdauer von Parkett- und Laminatböden. Die Schutzmatten können bequem online bestellt werden.

Wer die richtigen Tipps & Tricks anwendet, kann im Homeoffice ohne Bedenken arbeiten und seinen Parkett- und Laminatboden noch lange genießen. Andernfalls wissen Sie ja, wo Sie Syrovatka finden. 😉


Wie werde ich Tapezierer und Dekorateur?

Was macht ein Raumausstatter, Tapezierer und Dekorateur?

Jedes Mal, wenn du in den großen Möbelhäusern unterwegs bist, bewunderst du die fantasievolle Gestaltung der Räume. Am liebsten würdest du gleich alle Stil-Variationen selbst zu Hause ausprobieren! Du erkennst dich wieder?
Dann könntest du in der Tat Raumausstatter werden und deine Lehre zum Tapezierer und Dekorateur machen. Dekorative und gestalterische Meisterwerke könntest du selbst entwerfen und durchführen: Tapeten, Bodenbeläge, Karniesen und Sonnenschutzanlagen würdest du auf Kundenwunsch individuell planen, verlegen und montieren.


Wie werde ich Tapezierer & Dekorateur?

Es ist kein spezieller Schulabschluss vorausgesetzt. Du kannst bereits mit Hauptschulabschluss oder “mittlerer Reife” deine Lehre zum Tapezierer und Dekorateur antreten. Dennoch solltest du einige persönliche Fertigkeiten mitbringen und zwar eine dicke Portion Kreativität, Farbensinn, gestalterisches Talent sowie handwerkliches Geschick.

Darüber hinaus solltest du in guter körperlicher Verfassung sein und über einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn, sowie räumliches Vorstellungsvermögen verfügen. Nicht zuletzt brauchst du reichlich Kommunikationsfreude – schließlich wirst du häufig im direkten Kontakt mit Kunden deren individuelle Vorstellungen besprechen.

Kurz zusammengefasst: Welche Fähigkeiten brauche ich für die Lehre zum Tapezierer und Dekorateur?

  • Räumliches Vorstellungsvermögen, Farbensinn und Kreativität
  • handwerkliches Geschick und Genauigkeit
  • Körperliche Belastbarkeit, gute Auge-Hand-Koordination
  • Kundenorientierung und Kommunikationsfreude
  • Gutes Deutsch, idealerweise ab Stufe B2.

Welche Aufgaben erwarten mich als Tapezierer & Dekorateur?

Im klassischen Berufsbild gestalten und dekorieren Tapezierer und Dekorateure Innenräume und Möbelstücke mit Tapeten und Stoffen.
Die Fertigung von Polstermöbeln wird heutzutage überwiegend von maschinellen Produktionsanlagen in Industriebetrieben durchgeführt, dementsprechend sind moderne Tapezierer (meist) für Reparaturen zuständig.
Der wichtigste Aufgabenbereich des Tapezierers ist daher heute die Umsetzung sämtlicher Arbeiten, die bei der Innengestaltung von Wohnräumen oder Gewerbeflächen anfallen. Darunter fällt das Verlegen von Vinyl-, Linol-, Teppich-, Laminat-, Parkett-oder Korböden, das (Fertigen und) Montieren von Karniesen, Jalousien, Rollos und Markisen sowie das eigentliche Tapezieren.
Bei der Fülle an handwerklichen Aufgaben darf nicht auf eine Kerndisziplin vergessen werden: Die Beratung und Information von Kunden! Auch die Vorlage von Musterkollektionen, das Ausmessen von Räumen und die Erstellung von angepassten Kostenvoranschlägen fällt in dein Aufgabengebiet. So bleibt dein Job auch nach Jahren abwechslungsreich, denn jedes Projekt ist ein wenig anders.

Der typische Tag eines Tapezierers & Dekorateurs

  1. Kundenberatung zu Innengestaltung
  2. Ausmessen der Räume und Berechnung des Materialbedarfs
  3. Erstellung des Kostenvoranschlags und Einkauf der Materialien
  4. Entfernung alter Bodenbeläge, Tapeten und Anstriche
  5. Ausgleichen von Untergrundschäden (Unebenheiten, Risse u.a.) mit Spachtelmasse und ggf. Untergrundvorarbeiten (Estrich verlegen)
  6. Bodenverlegung (Vinyl-, Teppich-, Laminat-, Linol-, Parkett-, Korkboden uvm.)
  7. Zuschneiden der Tapeten und tapezieren
  8. Sonnenschutz montieren (z.B. Vorhänge & Karniesen, Jalousien und Markisen)
  9. Ggf. Reparatur von Polstermöbeln

Berufsaussichten und Zukunftschancen

Ausgebildete Tapezierer und Dekorateure sind überwiegend in kleinen und mittleren Betrieben des Tapezierer-Gewerbes tätig. Zum Teil gibt es auch Jobangebote in den Unternehmen der Polstermöbelindustrie.
Im Allgemeinen geht der Trend in der Branche zum Raumausstatter-Fachbetrieb mit breitem Leistungsangebot, deshalb sind handwerklich und fachlich hoch qualifizierte Mitarbeiter stets gefragt.

Hast du genügend Erfahrung gesammelt, kannst du innerhalb des Betriebs zum Vorarbeiter aufsteigen oder die Meisterprüfung ablegen. Möchtest du dein eigenes Unternehmen leiten? Dann empfiehlt sich der Erwerb von wirtschaftlichen Kompetenzen, beispielsweise über das Unternehmertraining des Wifi Österreich.

Generell unterliegt das Tapezierergewerbe – so wie alle Branchen im technischen Umfeld – häufigen Neuerungen. Das bedeutet, dass Offenheit und die Bereitschaft zur Weiterbildung wichtige Eigenschaften für eine erfolgreiche Laufbahn sind.

Haben wir deine Neugierde geweckt? Schicke uns deine Bewerbungsunterlagen an christian.syrovatka@chello.at!


Tapezieren – eine reine Männerdomäne?

Der Beruf des Tapezierers wird derzeit überwiegend von Männer ausgeübt, Frauen sind häufig nur in Teilbereichen des Gewerbes zu finden, beispielsweise bei der Vorhangerzeugung.

Inhaber und Geschäftsführer Christian Syrovatka setzt sich deshalb schon seit Jahren für die Erhöhung des Frauenanteils in der Branche ein, unter anderem durch sein Engagement beim Wiener Töchtertag.

Besonders freut sich”Syrovatka – Ihr Raumausstatter” daher über die Bewerbung von Frauen!

Unsere Erfolgsgeschichte!

Lehrling Denis Baxhaku ist nach drei Jahren “Tapezierer und Dekorateur” Lehre zum Facharbeiter aufgestiegen, zudem wurde er für seine Erfolge während der Ausbildung ausgezeichnet. Hier kannst du mehr lesen!

Wie werde ich Bodenleger, Tapezierer und Dekorateur?

Du bist motiviert, kräftig und ausdauernd? Du bist gerne im Kontakt mit Menschen, mit allen Werkzeugen auf Zack und hast keine Angst vor Klebstoffen oder Staub? Zudem hast du ein tolles räumliches Vorstellungsvermögen – dich fasziniert alles, was mit bauen, basteln oder gestalten zu tun hat? Wunderbar, dann bringst du schon mal die richtigen Voraussetzungen für die Lehre “Bodenleger, Tapezierer und Dekorateur” mit!
Bei Syrovatka – Ihr Raumausstatter // Bodenleger // Maler und Tapezierer bilden wir regelmäßig engagierte Lehrlinge zum fertigen Facharbeiter aus!


Bodenleger und Tapezierer als Lehrberuf – welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Eine bestimmte Qualifikation ist für die Eignung zur Lehre nicht vorgeschrieben, du kannst deine Ausbildung zum Bodenleger und Tapezierer bereits mit einem Hauptschulabschluss starten. Allgemein bilden die Fächer Mathematik, Werken/Technik und Physik eine gute Grundlage. Warum? Zum Verlegen der Bodenbeläge musst du als Lehrling die benötigte Fläche berechnen und entsprechendes Material kaufen. Darüber hinaus ist dein Wissen über Physik und Wärmelehre nützlich, wenn beispielsweise Dämmstoffe eingebaut werden müssen.

Kurz zusammengefasst: Diese Fähigkeiten solltest du als Bodenleger/Tapezierer-Lehrling mitbringen.

  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • handwerkliches Geschick und Genauigkeit
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Rechnerisch-mathematische Fertigkeiten zur Ermittlung des Materialbedarfs oder zur Berechnung von Flächen
  • Kommunikationsfähigkeit, Deutsch auf mindestens B1, idealerweise auf B2 Niveau

Welche Aufgaben erwarten mich als Bodenleger?

Das sind deine typischen Aufgaben als Bodenleger:

  • Verlegen von Boden-, Wand- und Sportbelägen im Privat- und Objektbereich
  • Arbeiten mit verschiedenen Materialien (Holz, Laminat, Kork, Linoleum, PVC, Vinyl etc.)
  • Ausmessen von Flächen, Anfertigung von Skizzen
  • Entfernung der alten Beläge, Sanierung des jeweiligen Untergrunds
  • Estrich-Herstellung (Fußbodenbeschichtung)
  • Montieren von Abschlussleisten, Schleifen der Oberfläche
  • Instandsetzung von Belägen, Estrichen, Holzfußböden
  • Kundenberatung bezüglich Material, Farbe, Pflege und Zweckmäßigkeit der Beläge
  • Entsorgung von Altbelägen und Materialresten

Über deine persönlichen Voraussetzungen und die typischen Aufgaben des Tapezierers und Dekorateurs erzählen wir dir im nächsten Blog-Beitrag mehr!


Wie viel verdiene ich als Bodenleger und Tapezierer?

Für das Gewerbe Tapezierer und Dekorateur (zu dem der Beruf des Bodenlegers gehört) gibt es fixe Löhne, die im Kollektivvertrag festgehalten werden. So ist sichergestellt, dass du sowohl während als auch nach deiner Lehre zum Bodenleger ein bestimmtes Mindestentgelt bekommst.

Während deiner Lehre fällt dein Lohn natürlich noch etwas geringer aus. Im ersten Lehrjahr kannst du mindestens 640 Euro erwarten, im zweiten Ausbildungsjahr steigt dein Einkommen auf bereits mindestens 825 Euro und im dritten Jahr auf ca. 970€.

Dein Gehalt als ausgelernte Kraft wird ebenfalls vom Kollektivvertrag geregelt. Facharbeiter im ersten Lehrjahr nach der Ausbildung können mit mindestens 1600€ Bruttogehalt rechnen. Möchtest du weitere Informationen? Die österreichische Wirtschaftskammer stellt dir alle Unterlagen online zur Verfügung.


Weiterbildung und Zukunftschanchen

Als ausgebildeter Facharbeiter hat du eine Reihe von Möglichkeiten, dich weiterzuentwickeln. Die Ablegung der Meisterprüfung, die Weiterbildung zum Kaufmann/frau sind nur zwei Varianten. Auch der Weg in die Selbstständigkeit ist machbar.

Mit Hochschulreife bietet sich auch ein Studium an – beispielsweise Bauingenieurwesen an der Technischen Universität oder der FH Campus Wien.


Haben wir deine Neugierde geweckt? Schicke uns deine Bewerbungsunterlagen an christian.syrovatka@chello.at!

Gerne nehmen wir die Bewerbung von Frauen entgegen – Inhaber und Geschäftsführer Christian Syrovatka setzt sich bereits seit Jahren für die Erhöhung des Frauenanteils in der Branche ein, unter anderem durch sein Engagement beim Wiener Töchtertag.

Unsere Erfolgsgeschichte!

Lehrling Denis Baxhaku ist nach drei Jahren “Tapezierer & Dekorateur” Lehre zum Facharbeiter aufgestiegen, zudem wurde er für seine Erfolge während der Ausbildung ausgezeichnet. Hier kannst du mehr lesen!

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