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Teppichboden richtig auswählen: Die wichtigsten Tipps

Kuschelig-weich schmiegt sich ein Teppichboden gekonnt um die Füße und vermittelt einen heimeligen Wohlfühlfaktor. Das weiche Material strahlt eine besonders angenehme Wärme aus. Als Statement in knalligen Farben oder als Untermalung in dezenten Farben fügt sich dieser Belag in jeden Einrichtungsstil ein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den richtigen Teppichboden wählen und Ihren Räumen das gewisse Extra geben!

Vorteile von textilen Bodenbelägen

Teppichböden zählen heutzutage zu den attraktivsten Bodenbelägen. Durch die verschiedensten Materialien und Designs ist für jeden Geschmack etwas dabei: Vom zurückhaltenden Beige über gemusterte Varianten mit Karos, Linien oder Punkten bis zu kräftigen Farben, die Statements setzen. Der Teppichboden untermalt spielerisch das Interieur und gibt Räumen den gewissen Touch.

Allen voran punktet ein Teppichboden mit der besonders angenehmen Oberfläche, welche die Füße vor dem kalten Untergrund bewahrt und mit seinem weichen Garn umschmeichelt. Mit einem Teppichboden sind laute Geräusche adé: Auslegwaren tragen zu einer besseren akustischen Eigenschaft bei, da die textile Nutzfläche die Ausbreitung von Schall reduziert. Dies kreiert eine ruhige Umgebung, welche die Konzentration fördert und zugleich zum Entspannen einlädt. Gleichzeitig ist der Teppichboden durch seine moderne Beschaffenheit ausgesprochen strapazierfähig und pflegeleicht.

Die textilen Fasern von Teppichböden sorgen dafür, dass sie Staub an sich binden und diesen erst bei der nächsten Reinigung freigeben. Auf diese Weise können Teppichböden den Staubgehalt minimieren und so die Luftqualität in der Umgebung verbessern. Dadurch sind textile Böden optimal für Allergiker geeignet!

Auswahl des richtigen Teppichbodens

Design & Material

Bevor die Auswahl des passenden Teppichbodens ansteht, sollte unbedingt die allgemeine Charakteristik des Raumes definiert werden. Welcher Einrichtungsstil bestimmt das Ambiente? Welche Möbel zieren den Raum? Wie sieht die Luftdurchflutung im Innenraum aus? Bei der Entscheidung für den richtigen Teppichboden fallen basierend auf diesen Informationen folgende Faktoren ins Gewicht:

Quelle: Object Carpet
  • Struktur
  • Farbe
  • Muster

Die Oberfläche des Teppichs bestimmt das Komfortlevel und die allgemeine Haptik. Die gewählten Farben und Muster tragen hingegen zur Wahrnehmung und zum Design des Raumes bei.

Denn je nach gewähltem Design können Sie mithilfe des Bodenbelags unterschiedliche Effekte erzeugen. Dies gilt nicht nur für gemusterte Varianten – auch einheitlich gefärbte Dekore steuern durchaus den Gesamteindruck.

Farben wie Gelb und Orange regen beispielsweise zur Aktivität an und verbreiten eine positive Stimmung. Im Gegensatz dazu stehen kühle Farbtöne wie etwa Blau oder Grün für Entspannung und Erholung. Sie sind sich vielleicht noch unsicher, welche Farben die Richtigen für Sie sind? Mit unserem Beitrag „Die besten Farben für Ihr Zuhause“ können Sie vorab abwägen, welches Dekor am besten zu Ihrem Zuhause passt!

Quelle: Object Carpet

Sowohl die Optik als auch der Grad der Funktionalität hängt im Wesentlichen von dem Material ab. Dafür kommen jeweils unterschiedliche Alternativen infrage, die eigene Vorteile mit sich bringen. Polyamid besitzt beispielsweise eine starke Widerstandsfähigkeit und eine hohe Farbkraft, die es zum idealen Material für textile Böden machen. Allerdings kann auch Polyester eine gute Strapazierfähigkeit vorweisen und ist dabei deutlich preisgünstiger in der Anschaffung. Mischfasern sowie natürliche Materialien werden auch sehr gerne bei textilen Böden verwendet, da sie eine einzigartige Optik bieten und zudem eine besonders umweltfreundliche Alternative für Ihr Zuhause sind.

Nutzungsklasse & Zusatzeignungen für verschiedene Einsatzorte

Je nachdem, in welchen Räumen Sie Ihren neuen Teppichboden verwenden möchten, sollte man die spezielle Nutzungsklasse nicht vernachlässigen. Denn sie spiegelt die Belastbarkeit und die Verschleißfestigkeit des Teppichbodens wider. Je höher die Nutzungsklasse, desto widerstandsfähiger ist der Bodenbelag. Daher ist es empfehlenswert, sich vor einem Kauf zu erkundigen, ob Ihr Favorit für den angedachten Raum geeignet ist. Eine niedrige Nutzungsklasse eignet sich beispielsweise für Schlafzimmer oder Gästezimmer. Eine besonders hohe Nutzungsklasse ist hingegen für Foyers oder Großraumbüros ideal.

Quelle: Object Carpet

Je nachdem, wo Sie den Teppichboden nutzen möchten, sollte dieser zusätzliche technische Eigenschaften besitzen, welche über ein hochwertiges Material und ein ansprechendes Design hinausgehen. Dabei sollte die Eignung für Fußbodenheizungen oder Rollsessel unbedingt berücksichtigt werden, da das Material andernfalls beschädigt werden kann. Auch die Brandschutzklasse ist nicht zu vernachlässigen, um aus sicherheitstechnischen Gründen das richtige Produkt für Sie zu wählen.

Eine antistatische Ausrüstung empfiehlt sich
vor allem in Büros und in Räumen
mit einer großzügigen EDV-Ausstattung.
Diese verhindert, dass sich der Boden elektrisch aufladen kann, da dies andernfalls zu Funktionseinschränkungen bei Elektrogeräten führen kann.

Die Schallabsorption eines Teppichbodens sorgt für eine angenehmere Geräuschkulisse innerhalb des ausgestatteten Raums. Auslegwaren reduzieren mit einer Trittschallverbesserung die Übertragung von Schall zu angrenzenden Räumen. Davon profitieren Sie, wenn Sie mehrstöckige Gebäude mit einem Teppichboden ausstatten oder Streitgespräche mit hellhörigen Nachbarn vermeiden wollen.

Sie möchten eine umfassende Beratung rund um den idealen Teppichboden für Ihre persönlichen Wohn- und Objektanforderungen? Besuchen Sie uns im Schauraum in der Klosterneuburger Straße 41 in Wien Brigittenau. Wir freuen uns – von Montag bis Donnerstag 07.00 – 16.00 Uhr und Freitag 07.00 bis 12.00 Uhr. (Mittagspause von 12.00 bis 13.00 Uhr) – auf Sie!

Welcher Teppichboden passt zu mir?

Welcher Bodenbelag passt zu mir?
Teil 3 – Teppichböden

Im dritten Teil meiner Serie „Welcher Bodenbelag passt zu mir?“ bespreche ich die wichtigsten Fakten zu Teppichböden mit Ihnen.
Wenn Sie im Anschluss noch Detailfragen haben, schreiben Sie mir eine Nachricht.

 

Eigenschaften und Vorteile

Teppichböden werde gerne dort verlegt, wo die Raumatmosphäre besondere Gemütlichkeit und Entspannung ausdrücken soll. Von der heimischen Schlafzimmergestaltung bis zur Teppich-Verlegung in privaten Studios oder im Wartezimmer der Praxis, auch bei diesen Belägen finden sich vielfältige Anwendungsgebiete. Wenn Sie sich für einen Teppichboden entscheiden, haben Sie einen weichen Bodenbelag mit angenehmen Trittgefühl gewählt. Zudem verfügt der Teppichboden über staubbindende Eigenschaften, er ist geräuscharm, energiesparend und entlastet die Muskulatur.
Teppichboden sorgen durch Ihre Fähigkeit Staubpartikel und Keime aufzunehmen für nachweislich bessere Lufthygiene. Gerade für Allergiker sind Sie also besser geeignet als Holz- oder Designböden. Auch die Raumakustik profitiert von Teppichböden. Neben der Vermeidung von Trittgeräuschen, verfügen Teppichböden über schallabsorbierende Eigenschaften. Musikzimmer, Proberäume oder Aufnahme-Studios innerhalb der Stadt können durch die Verlegung eines Teppichbodens eventuell schalldämpfende Maßnahmen einsparen. Dabei gilt, je schwerer und dicker der Teppich, desto besser die schallabsorbierende Wirkung.
Wie genau sieht denn so ein Teppichboden in der Profilansicht aus? Ein kurzer Überblick.

Aufbau von Teppichböden

Die erste, auch mit freiem Auge erkennbare Schicht, ist die Nutzschicht. Sie besteht aus Fasern und einem Träger. Fasern bestehen entweder aus natürlichen (tierisch,zB. Schurwolle oder pflanzlich, zB. Baumwolle, Jute) oder synthetischen Materialien (zB. Polyester, Nylon). Auch Mischgarne sind möglich.

Die Mittelschicht besteht zumeist aus einer Klebermasse. Die Fasern werden mithilfe dieser Masse im Trägergewebe eingearbeitet und fixiert. Die Mittelschicht bildet die stabilisierende Ebene der gesamten Einheit. Als Klebstoff wird meistens synthetisches Gummi verwendet. Aber auch Natur-Latex, gewonnen aus dem Saft des tropischen Gummibaums ist möglich. Die dritte Schicht, genannt Rückenschicht, besteht in der Regel ebenfalls aus synthetischem Latex. Zum Teil werden auch Rücken aus Textilien produziert. In dieser Domäne werden zB. Naturfasern, wie Jute, angeboten.

Der Teppichboden und seine Fasern

Dass die Nutzschicht aus oder synthethischen Materialien gefertigt ist, wissen Sie bereits.
Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Dazu ein kleiner Exkurs.

Kunstfaser

Die Kunstfaser ist das am häufigsten zur Teppichherstellung verwendete Material. Hierbei werden typische Fasern wie Polyester, Nylon und Polyacryl eingesetzt, die Sie gewiss auch aus der Bekleidungsindustrie kennen.

Vorteile

  • Hohe Abriebfestigkeit
  • Strapazierfähigkeit
  • wenig Verschmutzung (in die Chemiefasern kann kaum Schmutz eindringen)

Nachteile

  • Elektrostatik (bemerkbar durch kleine Entladungen, zB. Anfassen einer Türklinke)
  • geschäumte Teppichrücken können gesundheitsschädlich sein (Schleimhautreizungen, Husten und Allergien sind mögliche Folgen)

Naturfaser

Für Naturfaser-Teppiche werden häufig tierische Erzeugnisse wie Wolle oder Seide, aber Fasern pflanzlichen Ursprungs, wie Hanf oder Jute verwendet.

Vorteile

  • keine elektrostatische Aufladung
  • keine Behandlung mit Chemikalien (auch keine giftigen Rückstände von Pflanzenschutzmitteln)

Nachteile

  • Feuchtigkeitsaufnahme (Natufaserteppiche nehmen Feuchtigkeit aus der Raumluft aus und geben Sie bei zu trockener Raumluft wieder ab. Durch den Wechsel an Materialausdehnung und -komprimierung können die Teppichbeläge Wellen werfen)
  • Ungeziefer (ohne Imprägnierung lassen sich Motten, Teppichkäferlarven u.ä. gerne auf dunklen verunreinigten Stellen nieder)

Meine bevorzugten Hersteller im Bereich Teppichboden sind Object Carpet, Sonnhaus und Vorwerk.

Möchten Sie genaue Beratung zu Hersteller und persönlichen Wohn-/-Objektanforderungen?
Schreiben Sie mir oder besuchen Sie mich im Schauraum in der Klosterneuburger Straße 40, 1200 Wien.

Christian Syrovatka

 

 

 

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